1. Grundstück
Schutzbereiche, Vornutzung, Platz, Zufahrt und Fließrichtung werden an der Adresse geprüft.
Standortprüfung verstehen →Kostenlose Vorprüfung für Ihre Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Gebäude einordnen, Standortfragen sichtbar machen und passende Fachangebote vorbereiten.
Eine Grundwasser-Wärmepumpe ist nur dann ein gutes Projekt, wenn Wasserrecht, Brunnen, Gebäude und Vollkosten gleichzeitig tragfähig sind.
Schutzbereiche, Vornutzung, Platz, Zufahrt und Fließrichtung werden an der Adresse geprüft.
Standortprüfung verstehen →Fördermenge, Rückführung und Wasserchemie müssen durch Versuche und Analyse nachgewiesen werden.
Wasserwerte prüfen →Heizlast, Heizflächen, Warmwasser und Ziel-Vorlauftemperatur bestimmen die notwendige Leistung.
Systemauslegung lesen →Brunnenrisiko, Pumpenstrom, Wartung und Gebäudearbeiten gehören in denselben Vergleich.
Kosten vollständig rechnen →Eigene schematische Darstellung — ersetzt keine Standortprüfung.
Ein Förderbrunnen bringt Grundwasser zum Wärmetauscher beziehungsweise Verdampfer. Die Wärmepumpe hebt die nutzbare Umweltwärme auf das Temperaturniveau der Heizung. Das abgekühlte Wasser fließt über einen Schluckbrunnen in denselben Grundwasserleiter zurück.
Der Vorteil ist die vergleichsweise stabile Quellentemperatur. Der Nachteil ist die offene Wasserquelle: Förderpumpe, zwei Brunnen, Wasserrecht, Wasserchemie und Rückführung erzeugen zusätzliche Planungs- und Wartungspunkte. Die Anlage wird deshalb als Gesamtsystem bewertet, nicht nur anhand des COP im Geräteprospekt.
Der vollständige Preis entsteht aus vier Budgets. Ein verbindliches Grundstücksangebot ist erst nach Heizlast, Behördenweg und Brunnenvorprüfung möglich.
| Baustein | Korridor | Wichtige Leistungsgrenze |
|---|---|---|
| Planung und Behörden | 1.500–4.500 € | Heizlast, Lageplan, Antrag, Koordination und Nachweise |
| Zwei Brunnen | 10.000–25.000 € | Bohrung, Ausbau, Pump-/Schluckversuch und Dokumentation |
| Gerät und Hydraulik | 14.000–25.000 € | Wärmepumpe, Wärmetauscher, Speicher, Pumpen und Regelung |
| Elektro und Gebäude | 3.000–15.000 € | Zählerplatz, Heizflächen, Leitungen, Rückbau und Wiederherstellung |
Die Spanne kann bei schwieriger Zufahrt, tieferen Brunnen, kritischer Wasserqualität oder umfangreichen Heizflächenarbeiten überschritten werden. Förderbeträge werden nicht vorab versprochen: Maßgeblich sind die aktuellen KfW-Bedingungen und der richtige Zeitpunkt des Antrags.
Kostenbeispiele und Betriebskosten ansehenEntnahme und Wiedereinleitung von Grundwasser werden am konkreten Standort wasserrechtlich geprüft. Bundesland, Schutzgebiet, Untergrund und Vornutzung beeinflussen den lokalen Ablauf.
Die zuständige untere Wasserbehörde erhält Lageplan, Leistung, Fördermenge und Rückführungskonzept. Eine mündliche Aussage wird nicht zur Projektfreigabe erklärt.
Der Förderbrunnen muss dauerhaft liefern, der Schluckbrunnen dieselbe Menge aufnehmen. Beide Versuche werden zur geplanten Heizleistung protokolliert.
Erlaubnis, Pumpversuch, Wasseranalyse und Schluckversuch lösen jeweils erst die nächste kostenintensive Projektstufe aus.
Eisen und Mangan können erst nach Sauerstoffkontakt ausfallen. pH, Leitfähigkeit, Chlorid, Härte, Kohlensäure, Sand und weitere Parameter beeinflussen Korrosion, Belag und Werkstoffwahl. Eine Probe aus dem Nachbarbrunnen ist höchstens ein Hinweis.
Die repräsentative Probe stammt nach ausreichendem Abpumpen aus dem geplanten Förderbrunnen. Der Laborbericht wird gegen die konkreten Herstellergrenzen von Wärmetauscher, Pumpe und Leitungen geprüft. Ist eine Systemtrennung erforderlich, werden zusätzliche Temperaturdifferenz und Pumpenstrom in die Kosten aufgenommen.
Laborbericht und Wärmetauscher richtig bewerten →Eigene Darstellung — Materialwahl folgt Laborwerten und Herstellerfreigabe.
Keine kopierten Stadttexte: Jede Seite behandelt lokale Karten, Wasserbehörde, Grundstückstypen, Schutzthemen, Gebäudebestand, Kostenfaktoren und Entscheidungsszenarien.
Eine Grundwasseranlage kann bei nachgewiesener Quelle sehr effizient arbeiten. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe vermeidet Brunnen- und Wasserrechtsrisiko, benötigt dafür einen guten Schall- und Aufstellnachweis. Beide Varianten werden mit derselben Heizlast und denselben Gebäudemaßnahmen gerechnet.
Ergiebigkeit und Rückführung sind nachgewiesen, Wasserwerte passen, zwei Brunnen sind wartbar und die Mehrinvestition bleibt konservativ wirtschaftlich.
Brunnen sind rechtlich, räumlich oder chemisch unsicher, während ein schalltechnisch geeigneter Außenstandort planbar ist.
Hohe Vorlauftemperatur oder unklare Heizlast werden vor der Quellenwahl gelöst. Keine Quelle repariert eine falsch ausgelegte Wärmeverteilung.
Die Anfrage sammelt nur die Daten, die für eine erste Qualifizierung nötig sind. Ein Versand erfolgt erst nach aktiver Einwilligung.
Keine technische Zusage, kein Auftrag und keine Kosten durch das Ausfüllen.
Für ein Einfamilienhaus ist 2026 häufig ein grober Planungskorridor von etwa 30.000 bis 60.000 Euro vor Förderung sinnvoll. Brunnen, Wasserqualität, Genehmigung, Heizflächen, Elektro und Baustellenzugang bestimmen das konkrete Angebot.
Das lässt sich erst nach adressbezogener Karten- und Behördenprüfung, Brunnenkonzept, Pump- und Schluckversuch sowie Wasseranalyse belastbar beurteilen. Ein hoher Wasserstand allein genügt nicht.
Entnahme und Rückführung von Grundwasser sind wasserrechtlich relevant. Zusätzlich können Bohranzeige, geologische Meldung und lokale Auflagen erforderlich sein. Die zuständige Wasserbehörde entscheidet für das Flurstück.
Möglich, wenn Heizlast und Heizflächen mit einer vertretbaren Vorlauftemperatur zusammenpassen. Eine raumweise Heizlast und die Prüfung kritischer Heizkörper sind wichtiger als das Baujahr allein.
Die stabile Quellentemperatur kann einen Effizienzvorteil bieten. Förderpumpenstrom, Wärmetauscher, Systemtemperatur und Wartung zählen jedoch mit. Verglichen wird die Gesamt-Jahresarbeitszahl beider vollständiger Systeme.
Ihre Angaben werden zunächst auf Vollständigkeit und grundlegende Projekteignung geprüft. Eine Anfrage ist unverbindlich und keine Machbarkeits- oder Förderzusage. Erst passende Fachbetriebe können ein Grundstücksangebot erstellen.